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Topische Dermatika

Die Haut als Barriere und Behandlungsort

Als Grenze zur Außenwelt erfüllt die Haut lebenswichtige Schutz- und Abwehrfunktionen. So verhindert die bei einem erwachsenen Menschen 1,5 bis 2 Quadratmeter große Körperhülle unter anderem, dass der Organismus unkontrolliert Flüssigkeit verliert. Umgekehrt bewahrt sie das Körperinnere vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Krankheitserregern, Fremdstoffen (z.B. Chemikalien) und UV-Strahlen.

Aufgebaut ist die Haut aus drei miteinander verbundenen Schichten: Innen die Unterhaut (Subcutis), dann das Korium (Lederhaut, Dermis) und zuletzt die Epidermis (Oberhaut). Als oberste Hautschicht besitzt die Epidermis hinsichtlich der Barrierefunktion eine besondere Bedeutung. Sie besteht von innen nach außen aus Basalzell-, Stachelzell-, Körnerzell-, Glanz- und Hornschicht.

Die Hornschicht wiederum wird von abgestorbenen, verhornten Hautzellen gebildet. Diese dicht gepackten und miteinander vernetzten Hornzellen formen je nach Hautregion zwölf bis 200 Schichten. Zwischen den Zellen befindet sich die Interzellularsubstanz, die größtenteils aus Fetten besteht.

Die Hornschicht ist ähnlich wie eine Mauer aufgebaut: Die Backsteine werden durch die Hornzellen gebildet und der Mörtel durch die Interzellularsubstanz. Beide Strukturen tragen zur Barrierefunktion bei.

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